Ein Meer voller Tränen – Gespräch über Europas Abschottunspolitik und die Menschen, die ihr zum Opfer fallen
Der 05. Oktober 2022 bleibt ein unauslöschliches Datum. In jener Nacht verunglückten zwei Boote vor der griechischen Küste. Menschen auf der Flucht vor Terror und Krieg stürzten in die eisigen Fluten. Die Familie von Sultana war direkt betroffen, ihr Onkel war einer der Verunglückten, ihre Tante überlebte. Zusammen mit Valeriya war sie vor Ort, um Abschied zu nehmen und sich mit Angehörigen und Initiativen zu solidarisieren, die sich gegen die europäische Abschottungspolitik zur Wehr setzen.
Aus diesem schmerzvollen Ereignis und dem Wunsch heraus eine Öffentlichkeit dafür zu schaffen, laden wir herzlich ein: Die Stimmen derer zu hören, die von der europäischen Grenzpolitik betroffen sind, uns zu vernetzen und uns für eine gerechtere Zukunft einzusetzen!
Befreundete Unterstützer*innen kommen, auch um ihre Erfahrungen zur Unterstützung nach Schiffskatastrophen und Pushbacks mit uns allen zu teilen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten und Solidaritätsstrukturen wiederzufinden und gemeinsam aufzubauen. Parallel wird es eine kleine Ausstellung mit Fotos, die vor Ort aufgenommen worden, geben. Beim gemeinsamen Abendessen und Getränken lassen wir den Abend in einer warmen, solidarischen Atmosphäre ausklingen.
Es wird verdolmetscht zwischen Englisch, Französisch, Dari, Arabisch, Kurdisch und Deutsch. Wenn ihr eine Übernachtungsmöglichkeit in Erfurt, Bezahlung eurer Fahrtkosten oder Verdolmetschung in weitere Sprachen wünscht – meldet euch gerne per Mail an: meer_voller_traenen@riseup.net.
„Ein Meer voller Tränen – Gespräch über Europas Abschottungspolitik und die Menschen, die ihr zum Opfer fallen“ am 17. März 2023 um 18 Uhr im Zughafen Erfurt
Wer immer auf dem Laufenden bleiben will, was im Zughafen passiert, der kann immer auf der Website vorbeischauen, wo immer alle Veranstaltungen zu finden sind. Außerdem kann man uns auf Instagram und Facebook folgen, wo wir alle am Tagesgeschäft teilhaben lassen.


