Um die Vision des Kulturbahnhofes zu realisieren wurde der gemeinnützige Netzwerk Kulturbahnhof e.V. 2016 gegründet. Er soll Impulsgeber für die Entwicklung des Geländes sein, die Kommunikation nach innen und außen steuern und beispielhaft Kulturprojekte in den Räumlichkeiten des Zughafen Kulturbahnhofes umsetzen.

Hauptaufgabe dabei war es, die Entwicklung und Erschließung der bereits seit 15 Jahren entwickelten Industriebrache Alter Güterbahnhof Erfurt – gebaut rund um die vorletzte Jahrhundertwende – voranzutreiben und zu fördern, vor allem an den Stellen, die die kreative Privatwirtschaft nicht erreichen kann.

So gründete sich der Verein Netzwerk Kulturbahnhof e.V. mit der Absicht, Projekte zu unterstützen, die sowohl den Zughafen in seiner Entwicklung anging, als auch kleine und initiative Projekte zu fördern, Kultur lebendig zu machen mit Mitteln, die die vielen Start Ups und Kreativwirtschaftler nicht aufbringen konnten.

Grooveyard – #ERFURTKULTURSOMMER

Wer diesen Sommer noch nicht ganz genießen konnte, der hat es noch nicht mit dem Groooveyard probiert. Denn hier kommen Junge Künstler*innen aus der Region auf die große Bühne des Stattstrands. Manchen mag ja das Tanzbein in den trägen Coronamonaten eingeschlafen sein, doch Thüringens Nachwuchskünstler*innen haben sich nicht ausgeruht. Mit frischem Wind und viel Elan werden Bands wie Sijeb, Stuss oder Muntarfell das Publikum zum mit wippen bringen. Im Rahmen des Erfurter Kultursommers wird die Kultur der Stadt wieder angekurbelt. Wir konzentrieren uns dabei besonders auf Musizierende die in den letzten Monaten wenig Gelegenheit hatten neue Zuhörer*innen für sich zu ...
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Projektgeschichte des Vereins

2016 stellte der Zughafen in einer großen Ehrenamtsinitiative den Markt der Möglichkeiten auf die Beine. Das war eine VA, die möglichst unaufgesetzt und mit wenig institutionellem Charme Geflüchtete Jugendliche aus Syrien, Afghanistan und vielen anderen Ländern zusammenbringen sollte. Ein ganzer Tag gehörte ihrer Kultur, der Zusammenkunft und ihren Chancen und Möglichkeiten. Schnell begriffen die Organisatoren, dass man ehrenamtlich und privat so ein Projekt nicht regelmäßig stemmen kann ...
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