Brücke zur Kultur

3D Animation des neuen Promenadendecks

Ob die Einfahrt nach Berlin oder die nach Leipzig, jede Stadt hat ihren ganz eigenen Charakter, der sich jedem offenbart. Bislang ist das jedoch noch ein recht unspektakulärer Zugang zur Hauptstadt Thüringens. Mit dem Städtebauprojekt „ICE-City Ost“ sollen nun Brach-, und Nachnutzungsflächen bebaut, das Gesicht der Stadt modernisiert und somit der gesamte Bereich nordöstlich vom Bahnhof neu gestaltet werden.

ICE-City Ost

Im  Zusammenhang mit dem Bauprojekt steht, der Abriss der baufällig gewordenen Brücke über Staufenbergallee und Flutgraben. Zig mal wurde diese von Künstlern, Mietern und Gästen überquert um in die Werkstätten und Hallen unseres Hauses zu gelangen. So fungiert sie also als Verbindungspunkt zwischen der Erfurter Innenstadt und Kulturmeile. Momentan stellt so der Abriss des seit 1977 bestandenen Brückenbauwerks einen erheblichen Einschnitt für Radfahrer und Fußgänger dar. Doch die neugeplante Brücke, das Promenadendreick, soll ein moderner, barrierefreier Nachfolger werden und die, auch in Planung stehenden, zwei Tower miteinander verbinden.

Der Zughafen in der ICE-City

Seit über 18 Jahren ist der Zughafen ein Begriff geworden für Re- & Upcycling, Eigenbauleistung und ständige Transformation. Viele Menschen und Lebenswege kreuzten den „Hafen“ – wie das Objekt allgemein auch genannt wird. Aus der Not wurde eine Philosophie und erweiterte sich über knapp zwei Jahrzehnte.
Von einer Industriebranche wuchs in die Planung der ICE-City ein Kreativ-Hotspot hinein und entwickelte sich zu einem zentralen Punkt der Erfurter Kunst- und Kulturszene.
Viele Stiftungen, Konzerne oder Messen erkannten die Bedeutung der Lage zum Bahnhof, verbunden mit der neuen ICE-Verbindung.

Der Zughafen sieht sich als einen vitalen und bereits gewachsenen Kultur- und Dienstleistungsort, der dem Gesicht der City, mit seinem rohen Charme eine schöne und wertvolle Nuance verleihen wird.

Er muss sich wieder einer Transformation stellen, wirtschaftliche Chancen mit atmosphärischen Einschlägen vereinbaren müssen.
Sowohl die Macher und Pioniere der Zughafen Idee, als auch das Publikum wird damit umzugehen lernen und das Lebens- und Arbeitsgefühl wird sich zwangsläufig verändern.

Der Zughafen bleibt in Ort der Ideen, Entschleunigung, Spannungen und Entladungen, ein Ort für Erfindergeist und öffentlicher Erholungsort im Sommer, ein Stück verwandelte und lebendig gewordene Industrielandschaft aus der vorvorigen Jahrhundertwende.

Weitere Informationen zur ICE-City von der Stadt Erfurt

Die Flächenübersicht der LEG Thüringen